!Platine mit angeschlossenen Leitungen und leuchtender Status-LED auf einer Werkbank

Am 17. März 2026 schrieb ein Home-Assistant-Nutzer, der auf GitHub als mthomalla auftritt und mit Marko unterschreibt, einen ziemlich verzweifelten Fehlerbericht. Nach einem Update der ebusd-App in Home Assistant waren alle seine Entitäten verschwunden. Stattdessen tauchten dieselben Geräte unter neuen Namen wieder auf. Das Ärgerliche daran: Er steuerte seine Vaillant-Wärmepumpe nach eigener Aussage ausschließlich über Dashboards, die auf diesen Entitäten aufbauten, und las und schrieb regelmäßig mehr als 30 Werte. Kurz darauf meldete er noch, die myVAILLANT-App habe einen Kommunikationsabbruch angezeigt. Er stoppte ebusd, setzte die Wärmepumpe zurück, und die Heizung lief wieder.

Innerhalb weniger Stunden meldeten sich weitere Betroffene. Die Lösung war am Ende unspektakulär: Das Update hatte die Konfiguration der App zurückgesetzt. Ein Nutzer musste von Hand das Präfix "ens:" vor die Adresse seines Adapters schreiben, ein anderer zusätzlich den Pfad zu seinen Nachrichtendateien und seinen eigenen MQTT-Topic. Wer ein Backup vom Vorabend hatte, spielte die alte Version 25.1 zurück und war fertig.

Die Geschichte erzählt ziemlich genau, was ebusd ist: ein mächtiges Werkzeug, das Ihnen Zugriff auf Werte gibt, die Vaillant selbst in der App nicht zeigt, und das Sie dafür selbst pflegen müssen. Wenn Sie eine Vaillant-Wärmepumpe oder -Therme haben und die Werte lokal statt über die Cloud in Home Assistant haben wollen, finden Sie hier, welche Hardware Sie brauchen, wie die Einrichtung läuft und wo die Fallen liegen. Stand 30. September 2026.

Die Kurzfassung

Vaillant-Anlagen sprechen intern über den eBUS, einen Zweidrahtbus, an dem Wärmepumpe, Regler und Internetmodul hängen. Ein eBUS-Adapter klemmt sich an diese zwei Drähte, und die Software ebusd übersetzt die Nachrichten in lesbare Werte und schickt sie per MQTT an Home Assistant. Das funktioniert komplett ohne Internet, ohne Vaillant-Konto und ohne Abfragelimit. Den aktuellen Adapter, das eBUS Adapter Shield C6, gibt es bei Berrybase für 56,90 Euro mit Gehäuse, die kleinere Stick-Variante für 52,90 Euro (Stand 30.09.2026). ebusd läuft entweder als App (früher Add-on) in Home Assistant oder, gegen eine kostenpflichtige Lizenz, direkt auf dem Adapter. Lesen ist unkritisch, Schreiben ist ab Werk abgeschaltet, und das hat gute Gründe.

Cloud oder Bus: der Unterschied zu myPyllant

Den Cloud-Weg haben wir im Artikel zu myPyllant für Vaillant beschrieben. Er ist in zehn Minuten eingerichtet, aber er fragt dieselbe Cloud ab wie die myVAILLANT-App, und Vaillant sperrt den Zugang, wenn Sie zu oft fragen. Die Energiedaten kommen dort ohnehin nur in Stundenschritten.

ebusd setzt eine Etage tiefer an. Es liest nicht, was Vaillant auf seinen Servern speichert, sondern was die Geräte im Keller untereinander besprechen. Im Heizungskeller gibt es kein Kontingent. Die Nachrichtendefinition für die Außeneinheit der aroTHERM-Wärmepumpen, in ebusd "hmu" genannt, enthält unter anderem die aktuelle elektrische Leistungsaufnahme, die aktuelle Heizleistung, die Verdichterauslastung, Vor- und Rücklauf, Lufteintrittstemperatur, Durchfluss im Heizkreis, Wasserdruck, Monats-COP für Heizung und Warmwasser, Betriebsstunden und Starts von Verdichter, Pumpe und Lüftern bis hin zu den Schaltvorgängen des Vierwegeventils. Das sind Werte, bei denen die Cloud-Variante nur mit den Schultern zucken kann.

Der Preis dafür: Sie brauchen Hardware, Sie klemmen etwas an Ihre Heizung, und niemand bei Vaillant ist für das Ergebnis zuständig.

Was der eBUS eigentlich ist

Der eBUS ist älter, als viele denken, und langsamer, als man es 2026 für möglich hält. Die Spezifikation der physikalischen Schicht, Version 1.3.1 vom März 2007, beschreibt ihn als "reinen Zweidrahtbus", über den Versorgung und Kommunikation gleichzeitig laufen, mit einer festen Übertragungsrate von 2.400 Baud. Mit derselben Rate liefen Telefonmodems nach dem Standard V.22bis von 1984. Ein Bit dauert laut Spezifikation 416,6 Mikrosekunden. Am Bus dürfen bis zu 25 Master und 228 Slaves hängen, und die Spannung liegt im Ruhezustand über 15 Volt, höchstens bei 24.

Für Heizungen ist das mehr als genug. Die Wärmepumpe muss dem Regler nicht in Echtzeit ein Video schicken, sie muss sagen, wie warm das Wasser ist. Und weil mehrere Master gleichzeitig senden dürfen und das Protokoll Kollisionen selbst auflöst, kann sich ein weiterer Teilnehmer wie ein eBUS-Adapter einfach dazuschalten.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Scan einer echten Anlage aus einem GitHub-Bericht vom Januar 2026 (ebusd-Issue #1677): Adresse 08 ist die Wärmepumpe (HMU), 15 der Systemregler (CTLV3, also ein sensoCOMFORT), 26 das Funktionsmodul VR 71, 76 die Inneneinheit (VWZIO). Ein anderer Bericht vom selben Monat (#1663) zeigt auf Adresse f6 ein Gerät namens NETX3, das ist das Internetmodul für die myVAILLANT-App. Beides lief parallel zu ebusd. Sie müssen sich also nicht zwischen App und Home Assistant entscheiden.

Nicht verwechseln: eBUS und EEBUS

Wer "vaillant home assistant" googelt, stolpert früher oder später über EEBUS. Das klingt fast gleich und ist etwas völlig anderes. Vaillant beschreibt auf seiner Ratgeberseite zwei offizielle Wege, eine Wärmepumpe mit einem Energiesystem zu vernetzen: EEBUS als lokale Lösung und eine Cloud-API. Für EEBUS brauchen Sie laut Vaillant einen Regler VRC 700 oder VRC 720 und ein Internetmodul VR 920, VR 921 oder VR 940. Die Partner, die Vaillant dafür nennt, sind Hersteller wie SMA, SolarEdge, Huawei, Loxone oder clever-PV. Home Assistant steht nicht auf der Liste, und im Quellcode von Home Assistant gibt es auch keine EEBUS-Integration.

EEBUS ist also ein Protokoll im Heimnetz, mit dem ein Energiemanager der Wärmepumpe sagt, dass gerade Solarstrom übrig ist. Der eBUS ist die Leitung im Gehäuse. Um den geht es hier.

Die Hardware: ein Adapter für zwei Drähte

Die Adapter kommen vom selben Entwickler wie ebusd, der auf GitHub als john30 auftritt. Aktuell ist das eBUS Adapter Shield C6 mit einem ESP32-C6. Laut Herstellerseite hat er WLAN an Bord, Ethernet über ein zusätzliches W5500-Modul und USB-C. Er lässt sich außerdem direkt auf die Stiftleiste eines Raspberry Pi stecken. Zwei Eigenschaften machen ihn für die Heizung angenehm: Er ist galvanisch vollständig getrennt und zieht keinen Strom aus dem eBUS, sondern bekommt seine Versorgung über USB. Und der Anschluss an die Heizung erfolgt über zwei Drähte, bei denen die Polarität laut Hersteller egal ist.

Der Stick ist die abgespeckte Variante mit den am häufigsten genutzten Anschlüssen. Die Herstellerseite warnt ehrlich, beide Varianten seien "meist schnell ausverkauft", würden aber laufend nachproduziert. Verkauft werden sie über Elecrow und in Deutschland über Berrybase.

Angeschlossen wird der Adapter an denselben eBUS-Klemmen, an denen auch Regler oder Internetmodul hängen. Unsere Meinung dazu, deutlich: Wenn Sie dafür ein Gehäuse öffnen müssen, in dem auch 230 Volt anliegen, holen Sie Ihren Heizungsbauer dazu oder lassen Sie das Kabel beim nächsten Wartungstermin legen. Der eBUS selbst ist Kleinspannung, das Gehäuse drumherum oft nicht.

Zwei Wege, ebusd zu betreiben

Weg 1: ebusd als App in Home Assistant

Das ist der klassische Aufbau. Der Adapter hängt per WLAN oder Ethernet im Netz, ebusd läuft als App in Home Assistant und verbindet sich mit ihm. Die App stammt nicht vom ebusd-Entwickler, sondern von Lukas Grebe, und sie sagt das in ihrer Dokumentation sehr klar: Sie sei ein "transparenter Wrapper", der das unveränderte ebusd in einen Container packt, "nichts weiter". Wenn etwas nicht funktioniert, liege die Antwort fast immer in der ebusd-Dokumentation.

Die Einrichtung läuft laut Dokumentation in fünf Schritten:

  1. Adapter an die Heizung und ins Netz bringen.
  2. Die App Mosquitto broker installieren und starten. ebusd erkennt sie selbst und übernimmt Adresse, Benutzer und Passwort.
  3. In der ebusd-App die Adresse des Adapters eintragen, bei Netzwerk-Adaptern mit Protokoll-Präfix, zum Beispiel ens:192.168.1.100. Bleibt das Feld leer, versucht ebusd den Adapter per mDNS selbst zu finden.
  4. Unter den zusätzlichen Optionen mindestens --scanconfig eintragen, damit ebusd beim Start den Bus absucht und zu jedem Gerät die passenden Nachrichtendateien lädt. Sinnvoll ist außerdem --configlang=de für deutsche Bezeichnungen. Jede Option gehört in eine eigene Zeile.
  5. App starten und das Protokoll beobachten. Nach dem ersten erfolgreichen Scan tauchen die Geräte in der MQTT-Integration auf.
Die Anbindung an Home Assistant läuft über MQTT Discovery. Die Option "Seed HA MQTT integration config" ist ab Werk eingeschaltet und legt beim ersten Start die Datei mqtt-hassio.cfg an. Danach erscheinen ebusd und jedes erkannte Gerät als eigenes Gerät im Bereich "Heating". Was MQTT dabei eigentlich tut, erklärt unser Vergleich von Zigbee2MQTT und ZHA nebenbei gleich mit.

Ein Detail, das Sie kennen sollten: ebusd fragt Werte mit Abfragepriorität laut Wiki standardmäßig alle 5 Sekunden ab. Die App-Dokumentation schlägt selbst --pollinterval=30 vor. Wir halten 30 Sekunden für einen vernünftigen Start, eine Heizung ändert sich nicht im Sekundentakt.

Weg 2: micro-ebusd direkt auf dem Adapter

Seit Oktober 2025 enthält die Firmware der Adapter eine Variante namens micro-ebusd, die direkt auf dem ESP32 läuft. Dann brauchen Sie weder einen Raspberry Pi noch die App in Home Assistant, der Adapter spricht selbst mit Ihrem MQTT-Broker und meldet seine Werte per Discovery an. Welche Nachrichten in Home Assistant landen, stellen Sie auf der Weboberfläche des Adapters Nachricht für Nachricht ein.

Der Haken: micro-ebusd braucht einen Token, den Sie pro Adapter kaufen. Laut Token-Seite gilt er für die bei Kauf aktuelle Firmware dauerhaft, für spätere Versionen brauchen Sie je nach Token-Art eine Verlängerung. Die Preise zeigt die Seite erst, wenn Sie den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben. Jeder Adapter bekommt einmalig einen kostenlosen Test-Token für 30 Tage, und der Entwickler empfiehlt selbst, den zuerst zu nutzen.

Ein Hinweis zur Home-Assistant-Seite: micro-ebusd erkennt Home Assistant über dessen "Birth Message" auf MQTT. Die muss mit gesetztem Retain-Flag verschickt werden, sonst bleibt der Status auf der Adapterseite auf "unknown". Das stellen Sie in Home Assistant in den Optionen der MQTT-Integration ein.

Unsere Einschätzung: Wer Home Assistant OS ohnehin betreibt, fährt mit der kostenlosen App gut. micro-ebusd lohnt sich, wenn Sie den Adapter unabhängig von Home Assistant betreiben wollen, etwa weil der Home-Assistant-Rechner öfter neu startet als die Heizung.

Schreiben: ab Werk aus, und das ist richtig so

Das Auslesen ist der harmlose Teil. Spannend wird es, wenn Sie Sollwerte ändern wollen, etwa die Warmwassertemperatur an einen günstigen Stromtarif koppeln. ebusd kann das grundsätzlich. In der Home-Assistant-Anbindung ist es aber bewusst abgeschaltet: Laut ebusd-Wiki werden beschreibbare Zahlenwerte erst dann als Entität angelegt, wenn Sie in der mqtt-hassio.cfg an den Eintrag filter-direction die Zeichenfolge |^w anhängen. Die Begründung im Wiki: Änderungen in der Home-Assistant-Oberfläche würden sofort auf die Heizung durchgeschrieben.

Dass das nicht bei jedem Wert klappt, zeigt Issue #1663 vom Januar 2026. Ein Nutzer mit einer aroTHERM plus 7 kW wollte den Warmwassermodus (Eco, Balanced, Normal) lesen und umstellen. ebusd meldete dauerhaft "Eco", auch wenn die Anlage auf "Balanced" stand, und einen Schreibbefehl für den Wert gab es gar nicht. Heizkurve, minimale Vorlauftemperatur und Sommerabschaltung ließen sich dagegen setzen, allerdings über den Regler, nicht über die Wärmepumpe. Das ist typisch: Was geht, hängt an der Kombination aus Regler, Wärmepumpe und deren Softwareständen.

Wenn Sie nur lesen wollen, gibt es die Option --readonly, laut Wiki "nur vom Gerät lesen, nie darauf schreiben". Für die ersten Wochen würden wir genau damit anfangen.

Stolpersteine, die andere schon gefunden haben

Updates der App. Das Problem aus dem Einstieg ist dokumentiert. Die Versionshinweise der App zu Version 26.1.6 vom 17. März 2026 vermerken ausdrücklich, dass die alten Einstellfelder aus Version 25.1, darunter scanconfig, mqtttopic und readonly, "nicht mehr angewendet" werden und als Einträge in der Optionsliste neu angelegt werden müssen. Version 26.1.8 vom 11. April korrigierte dann einen Absturz beim Start, der laut Changelog "die meisten Nutzer" traf. Die Konsequenz für Sie: Automatische Updates für diese App ausschalten, vor jedem Update ein Backup ziehen. Wie das in Home Assistant am besten geht, steht in unserer Backup-Strategie für Home Assistant. Regler im Neustart-Kreis. Im August 2026 berichtete ein Nutzer mit aroTHERM 75/6, VR 71 und einem VRC 720/3 in Issue #1770, dass sein Regler nach dem Anschluss eines C6-Adapters mit micro-ebusd alle 40 Sekunden neu startete. Mit demselben Adapter an einem Raspberry Pi und dem normalen ebusd lief alles. Die Ursache fand er selbst: Die MQTT-Einstellung QoS stand auf 1. Mit QoS 0 lief die Anlage stabil. Kein Fehler, den man erraten würde, aber einer, den Sie jetzt kennen. Werte, die nicht kommen. Manche Werte schickt ein Gerät nur von sich aus als Rundruf an alle. Die lassen sich nicht aktiv abfragen, man muss warten, bis das Gerät sie sendet. So erklärte es der ebusd-Entwickler john30 im Januar 2026 einem Nutzer, dessen Warmwasser-Status leer blieb (#1677). Werte, die falsch kommen. Die Nachrichtendefinitionen sind Handarbeit aus der Community, und nicht jede passt zu jedem Softwarestand. In Issue #1600 vom Oktober 2025 zeigte die Verdichterauslastung einer aroTHERM VWL 55/5 viel zu hohe und teils negative Werte. Im Konfigurations-Repository stehen allein im September 2026 ein halbes Dutzend offene Berichte zu aroTHERM-Registern, die noch bestätigt oder anders dekodiert werden müssen. Und laut Issue #632 vom Juli 2026 hinkten die fertig übersetzten Dateien, die ebusd standardmäßig aus dem Netz lädt, dem Quellcode zeitweise hinterher. Ein neu ergänzter Wert fehlte dort also, obwohl er im Repository schon stand.

Unsere Faustregel: Gleichen Sie gerade Leistungs- und Energiewerte in den ersten Wochen mit dem Display der Anlage ab, bevor Sie Ihre Jahresarbeitszahl darauf bauen. Um genau diese Werte drehen sich auffällig viele der offenen Berichte.

Finger weg von der alten ebusd-Integration

In der Liste der Home-Assistant-Integrationen gibt es auch eine Integration namens "ebusd". Sie stammt aus Home Assistant 0.88, wird nur per YAML eingerichtet, ist auf der Qualitätsskala als "Legacy" markiert und laut Dokumentation auf 66 aktiven Installationen im Einsatz. In ihrer Manifest-Datei ist kein einziger Betreuer eingetragen. Sie verbindet sich per TCP mit einem laufenden ebusd und kennt nur eine feste Liste von Werten. Der Weg über MQTT Discovery ist in jeder Hinsicht besser, und nur den meint die ebusd-Dokumentation, wenn sie von Home Assistant spricht.

Welcher Weg zu Ihrer Anlage passt

Ihre LageUnsere Empfehlung
Sie wollen Vorlauf, Außentemperatur und Status sehen, keine HardwaremyPyllant, Abfrageintervall großzügig
Sie wollen Leistung, COP und Verdichterdaten live, ohne CloudeBUS-Adapter plus ebusd-App, zunächst mit --readonly
Home Assistant startet oft neu, die Heizdaten sollen trotzdem fließenmicro-ebusd auf dem Adapter, erst den 30-Tage-Test nutzen
Sie wollen Sollwerte aus Home Assistant ändernebusd mit Schreibfreigabe, jeden Wert einzeln testen, Backup vorher
Sie wollen die Wärmepumpe bei PV-Überschuss hochfahrenSG Ready über Relais oder EEBUS mit kompatiblem Energiemanager
Für den letzten Fall ist der Überblick zu Wärmepumpen und SG Ready in Home Assistant der richtige Einstieg. Wie die anderen großen Hersteller das Thema lösen, steht in den Gegenstücken zu diesem Artikel: Viessmann, Nibe und Stiebel Eltron.

Unser Fazit

Vaillant bietet Ihnen für Ihre eigene Wärmepumpe eine Cloud mit Kontingent und eine EEBUS-Schnittstelle, die mit einer Handvoll Energiemanagern spricht. Home Assistant ist in dieser Welt nicht vorgesehen. Dass es trotzdem hervorragend funktioniert, verdanken Sie einem einzelnen Entwickler, der seit 2015 an ebusd arbeitet, und einer Community, die Register für Register herausfindet, was die Wärmepumpe im Keller eigentlich sagt.

Das Ergebnis ist besser als alles, was Vaillant selbst anbietet: Leistungsdaten alle paar Sekunden statt Energiedaten im Stundentakt, kein Konto, keine Sperre. Aber es ist ein Bastelprojekt mit Bastelprojekt-Risiken. Wer ebusd einsetzt, sollte die Updates selbst in der Hand behalten, mit Lesen anfangen und das Schreiben erst dann freischalten, wenn er weiß, welcher Wert an welchem Gerät hängt. Dann ist ebusd der beste Grund, sich über eine Vaillant-Wärmepumpe im Smart Home zu freuen.


Quellen: GitHub john30/ebusd, README (Funktionsumfang, MQTT-Integration, Home Assistant per MQTT Discovery, angelegt 2015) und ChangeLog (Version 26.1 vom 08.02.2026, 25.1 vom 13.04.2025, 24.1 vom 27.10.2024) · ebusd-Wiki, Seiten "2. Run" (--readonly, --scanconfig, --pollinterval mit Standard 5 Sekunden) und "MQTT integration" (mqtt-hassio.cfg, --mqttint, --mqttjson, Bereich "Heating", Schreibfreigabe über |^w in filter-direction) · GitHub john30/ebusd, Issues #1712 (mthomalla, 17.03.2026, mit Kommentaren von chopper145, aghulas, camhef und LukasGrebe am selben Tag), #1770 (BePeMee, 04.08.2026, Lösung QoS 0 am 09.08.2026), #1677 (25.01.2026, Antwort john30 zu Broadcast-Nachrichten), #1663 (13.01.2026, HwcMode, Scan mit NETX3), #1600 (Oktober 2025, CurrentCompressorUtil) · GitHub john30/ebusd-configuration, Nachrichtendefinition src/vaillant/08.hmu.tsp (abgerufen 30.09.2026), Issue #632 (13.07.2026, CDN-Dateien nicht synchron) sowie offene Issues #672 bis #686 (September 2026) · GitHub LukasGrebe/ha-addons, ebusd/DOCS.md und ebusd/CHANGELOG.md (Versionen 26.1.6 vom 17.03.2026, 26.1.7 vom 03.04.2026, 26.1.8 vom 11.04.2026) · adapter.ebusd.eu, Seiten zum eBUS Adapter Shield C6 und zu micro-ebusd (Stand 2026-09-19) · token.ebusd.eu, Übersicht micro-ebusd (Token, 30-Tage-Test) und Seite "Home Assistant discovery" · Berrybase, Produktseiten Elecrow eBUS Adapter Shield C6 mit Gehäuse (56,90 Euro) und Stick Edition (52,90 Euro), abgerufen 30.09.2026 · eBUS-Spezifikation Physikalische Schicht und Verbindungsschicht, V.1.3.1, 03/2007 · Vaillant, Ratgeberseite "Smarte Schnittstellen für die Wärmepumpe" (EEBUS und Cloud-API, Voraussetzungen, Partner) · Home Assistant, Integrationsdokumentation "ebusd" (seit 0.88, Legacy, 66 Installationen) und homeassistant/components/ebusd/manifest.json (keine Codeowner) · Google-Suggest-Abfragen zu "ebusd home assistant", "vaillant ebusd" und "vaillant home assistant ebus" (30.09.2026)