Petra aus Königsbrunn, Grundschullehrerin, vierundfünfzig, hat seit drei Jahren Home Assistant auf einem Raspberry Pi 4 laufen. Sie wartet seit Februar auf ein einziges Feature. Sie hat im Keller noch zwölf Funksteckdosen aus den späten neunziger Jahren, die ihr verstorbener Vater damals bei Conrad gekauft hat. Diese Steckdosen senden auf 433 MHz, sie haben eine Fernbedienung mit Plastikknöpfen, und Petra benutzt sie für die Weihnachtsbeleuchtung im Garten, für das Aquariumlicht im Wintergarten und für die Heizdecke im Wohnzimmersessel. "Ich werde diese Steckdosen niemals wegwerfen", hat sie mir vor drei Monaten gesagt. "Mein Vater hat sie gekauft. Sie funktionieren. Und ich will sie endlich in Home Assistant haben."

Petras Wunsch ist seit dem siebten Mai 2026 erfüllt. An diesem Tag hat das Home Assistant-Team Version 2026.5 veröffentlicht. Ich habe Petra besucht, ihre Conrad-Steckdosen mit einem zehn Euro teuren CC1101-Modul an einen ESP32 angeschlossen, in einer halben Stunde geflasht, und am Ende des Nachmittags schaltete ihr Aquariumlicht zur Sonnenuntergangszeit automatisch ein. Sie war den Tränen nahe. Diese Funksteckdosen hatten dreiundzwanzig Jahre lang funktioniert. Jetzt sind sie endlich Teil eines modernen Smart Homes.

Genau das ist der Punkt, den ich an HA 2026.5 wichtig finde. Es ist kein Release, der neue Hochglanz-Features für Instagram-Tutorials bringt. Es ist ein Release, der eine ganze Klasse von alten Geräten rettet, die sonst auf dem Wertstoffhof gelandet wären. Daneben gibt es ein paar weitere echte Verbesserungen und eine Handvoll kosmetischer Updates, die in den Marketing-Texten viel größer wirken als sie sind. Ich gehe alles der Reihe nach durch. Was wirklich neu ist. Was nur poliert wurde. Und was du beim Update wissen musst.

Die Headline: native Funkfrequenz-Plattform

Das Hauptfeature von 2026.5 ist die neue Radio-frequency-Integration. Sie ist die direkte Schwester der Infrarot-Plattform, die mit 2026.4 ihren Einstand hatte und über die ich in Home Assistant Infrarot-Steuerung 2026 ausführlich geschrieben habe. Beide Plattformen folgen dem gleichen Prinzip. Sie definieren keine Geräte, sondern Sender. Die eigentliche Logik, also was ein bestimmtes Gerät versteht, kommt aus separaten Integrationen, die auf den Sender aufsetzen. (Home Assistant 2026.5 Release-Post)

Konkret heißt das: Du baust dir aus einem ESP32 und einem CC1101-Modul, zusammen rund zwölf Euro, einen Sub-GHz-Sender. Den flashst du mit ESPHome, und HA erkennt ihn als rf_transmitter-Entität. Ab dem Moment kannst du jede Integration nutzen, die diese Plattform unterstützt. Zum Start sind das die Honeywell-String-Lights, die Novy-Dunstabzugshaube und die ohnehin schon bekannte Pilight-Brücke. Petras Conrad-Steckdosen liefen über einen generischen RF-Switch-Befehl, den ich manuell in einer Automation ablegen musste, weil Conrad keine offizielle Integration hat. Trotzdem: Befehl gefunden, Schaltung läuft. (Hackster.io HA 2026.5 RF Analyse)

Wer keine Lust auf Lötkolben hat, kann den Broadlink RM4 Pro nehmen. Der kostet etwa fünfzig Euro, kann sowohl Infrarot als auch 433 MHz und 315 MHz, und HA bindet ihn direkt ein. Für Petra wäre das die teurere, aber bequemere Lösung gewesen. Sie wollte aber wissen, wie es funktioniert, also wurde es der ESP-Bau. (XDA Developers RF-Bewertung)

Die ehrliche Bewertung dieser Plattform: Sie ist die wichtigste Neuerung seit der Matter-Integration. Sie holt eine ganze Generation von Funkgeräten zurück ins Spiel. Wer im Schuppen noch 433-MHz-Garagentore, alte Funkmelder oder günstige China-Steckdosen vom Aldi-Wühltisch hat, kann sie jetzt einbinden ohne Bastelei mit zugekauften Forks. Die Plattform ist Architektur, nicht Glitzer. Sie wird erst über die nächsten Releases ihre volle Wirkung entfalten, wenn weitere Hersteller mit nativen Integrationen nachziehen. Aber sie verändert, was Home Assistant am unteren Ende des Markts abdecken kann.

Was die Plattform nicht kann, sei der Vollständigkeit halber erwähnt: Sie ist eine Einbahnstraße. Sie sendet, sie empfängt aber im aktuellen Stand nur sehr eingeschränkt. Wer einen Funk-Türklingelsensor abhören will, braucht zusätzlich ein RTL-SDR-Setup oder den klassischen Pilight-Empfänger. Das wird vermutlich in einem der kommenden Releases nachgereicht.

Das Wartungs-Dashboard

Das zweite große Feature heißt Maintenance Dashboard. Es ist im Prinzip eine vorgefertigte Übersicht, die HA automatisch generiert, sobald du sie aktivierst. Sie zeigt dir alle Batterieentitäten in deinem Smart Home, gruppiert nach Räumen, und hebt jene hervor, deren Stand unter eine konfigurierbare Schwelle gefallen ist. (How-To-Geek 2026.5 Review)

Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber bei mir ein echter Helfer. In meinem Haus habe ich aktuell vierzig Geräte mit Batterien. Türsensoren, Bewegungssensoren, Thermostate, Wassermelder, Rauchmelder. Bisher hatte ich eine selbstgeschriebene Automation, die mir per Telegram meldete, wenn ein Wert unter zwanzig Prozent fiel. Funktionierte, war aber Arbeit. Das neue Dashboard zeigt mir das auf einen Blick und meckert auch dann, wenn ein Sensor seit drei Tagen keinen Status mehr gemeldet hat, was bei Batterieausfall typisch ist.

Die Funktion sitzt unter Einstellungen, Dashboards, Wartung. Du musst sie nicht selber bauen, sie wird beim ersten Aufruf befüllt. Wer mehrere Etagen hat, wird die Räume vielleicht manuell ordnen wollen, sonst ist das Setup-Aufwand null.

Ich werte es als drittes echtes Feature. Es ist nicht revolutionär, aber es schließt eine echte Lücke in der Standardausstattung. Wer bisher kein eigenes Battery-Lovelace-Card-Setup hatte, profitiert sofort.

ESPHome Serial Proxy

Das dritte ernsthafte Feature ist eine kleine technische Schweinerei, die in der Praxis viel verändert. Du kannst jetzt jeden seriellen Port an einem ESPHome-Gerät über das Netzwerk an Home Assistant durchreichen. (Generation-i HA 2026.5)

Was bedeutet das konkret? Wer einen Smart Meter hat, der per P1-Port Daten ausspuckt, der bisher seinen Home Assistant Server im Keller neben dem Zähler installieren musste. Oder der einen langen, störanfälligen USB-zu-RS485-Adapter durchs Treppenhaus zog. Mit 2026.5 reicht ein ESP32 mit UART-Anschluss neben dem Zähler. Der spannt eine WLAN-Verbindung auf, HA findet den seriellen Port als ob er lokal angeschlossen wäre, und du integrierst den DSMR-Reader oder Modbus-Adapter ganz normal über die GUI.

Bei mir hängt das im Keller an einer Photovoltaik-Anlage mit Sungrow-Wechselrichter, der nur RS485 spricht. Bisher hatte ich einen Mini-PC daneben gestellt, der nichts anderes machte als die seriellen Daten ins MQTT zu pumpen. Jetzt fliegt das Gerät raus, ein ESP32 für sieben Euro übernimmt. Das ist die Art von Vereinfachung, für die ich Home Assistant liebe.

Automation-Triggers mit Dauer

Im Bereich Automationen gab es eine kleine, aber lang erwartete Erweiterung. Die purpose-specific Triggers, die mit 2026.4 eingeführt wurden, haben jetzt ein Feld "for". Damit kannst du Bedingungen wie "Bewegung wurde in den letzten fünf Minuten nicht erkannt" direkt in der GUI definieren, ohne YAML zu schreiben. (Home Assistant Release-Blog 2026.5)

Klingt klein. Ist aber für die Mehrheit der HA-Nutzer, die nie mit YAML angefasst haben, ein echter Sprung. Bisher mussten solche Logiken über Hilfssensoren oder über die alte State-Trigger-Syntax gebaut werden. Beides war kompliziert. Das neue "for" ist ein einfaches Auswahlfeld neben dem Trigger. Du baust damit in dreißig Sekunden Logiken, für die du bisher dreißig Minuten gebraucht hast.

Ich hatte bei einem Kunden in Mering vor drei Wochen genau dieses Problem. Sein Stromsparmodus sollte nur dann anspringen, wenn niemand seit zehn Minuten zu Hause war. In 2026.4 brauchte das einen Hilfssensor. In 2026.5 ist es ein Häkchen plus Zeitangabe. Ich habe das beim Rollout in zwei Minuten umgebaut.

Neue Integrationen

Zwölf neue Integrationen sind dabei. Einige sind hochspeziell, einige für den deutschen Markt interessant.

IntegrationWas sie machtWer profitiert
Eurotronic Comet BlueDirekte Anbindung von Eurotronic-Thermostaten ohne extra HubEurotronic-Besitzer
Honeywell String LightsRF-gesteuerte LichterkettenGarten- und Weihnachtsfans
EARN-E P1 MeterNiederländischer Smart Meter via P1-PortNiederlande, teils Belgien
TeleinfoFranzösische Smart Meter LinkyFrankreich
OMIESpanischer Strommarkt, Day-Ahead-PreiseSpanien
DucoLüftungsanlagen von DucoPassivhaus-Bauer
Novy Cooker HoodRF-DunstabzugshaubenKüchenrenovierer
FumisPelletheizungenPellet-Heizer
KioskerTablet-Kiosk-ModusWandtablet-Setups
Denon RS-232Serielle Steuerung alter Denon-ReceiverHifi-Enthusiasten
Victron GXSolar- und Off-Grid-SteuerungenCamper, Inselsysteme
Honeywell VoyagerBarcode-ScannerHobby-Lagerverwalter
Für den deutschen Markt ist Eurotronic Comet Blue die spannendste Neuerung. Die Thermostate gibt es seit Jahren günstig zu kaufen, bisher gingen sie nur über Bluetooth oder Zigbee mit fragwürdiger Firmware. Mit der nativen Integration werden sie zu einer ernsthaften Konkurrenz zu Aqara und Bosch in der Mittelklasse. Mehr zur Auswahl smarter Heizungssteuerung findest du in Smarte Klimaanlage mit Home Assistant.

Die Denon-RS-232-Integration ist eine Liebeserklärung an alte Hifi-Hardware. Ich kenne einen Kunden in Friedberg, der einen Denon AVR-3805 von 2005 noch täglich nutzt. Der Receiver hat keine Netzwerkschnittstelle, aber er hat einen seriellen Steuerungs-Port. Mit der neuen Integration plus dem oben beschriebenen ESPHome-Serial-Proxy ist dieser Receiver jetzt in Home Assistant. Das ist 2026 mit Hardware von 2005 vernetzt, ohne dass auch nur ein Kabel ausgetauscht werden müsste.

Kosmetische Updates: was nett ist, aber das Spiel nicht ändert

Drei UI-Änderungen, die in den Release-Notes prominent stehen, sich aber bei näherem Hinsehen als kosmetisch entpuppen.

Die Shortcut Card. Ein neuer Lovelace-Karten-Typ, der einfache Tipp-Buttons zu anderen Dashboards oder URLs bietet. Sieht hübsch aus, ist aber nichts, was man nicht mit zwei Zeilen YAML in einer Button-Card ohnehin schon hatte. Wer komplett aus dem GUI-Editor heraus arbeitet, freut sich. Wer schon Custom-Cards von HACS nutzt, wird die Funktion kaum bemerken. Toggle-Styling. Die Schalter in den Dashboards wurden neu gezeichnet, Pixel-Detail-Arbeit, plus Tastatur-Navigation für Accessibility. Sinnvolle Politur, kein Feature. Vacuum- und Lawn-Mower-Dialoge. Der Steuerungs-Dialog für Saugroboter und Mähroboter wurde redesignt, mit Animationen und einer Clean-by-Area-Funktion. Wer einen Roborock S8 hat, klatscht. Wer einen einfachen Xiaomi Vacuum hat, sieht keine Veränderung. Die meisten Geräte unterstützen die neuen Features ohnehin nicht. Ehrlich gesagt ist das ein UX-Update für die obersten zehn Prozent der Saugroboter-Käufer. (Maison-et-Domotique HA 2026.5) Code Editor Autocomplete. Der Code-Editor in HA hat jetzt smartes Autocomplete für Jinja2-Templates. Vorschläge für Entitäten, Funktionen und Variablen. Für YAML-Schreiber eine Erleichterung. Für die Mehrheit der Nutzer, die nie eine Jinja-Zeile schreibt, irrelevant.

Diese Liste ist nicht abwertend gemeint. Solche Politur ist die Arbeit, die Software langfristig nutzbar hält. Sie sollte aber nicht mit den drei echten Architektur-Features (RF, Wartungs-Dashboard, Serial Proxy) verwechselt werden, die diesen Release ausmachen.

Breaking Changes: vor dem Update lesen

Sieben Punkte, die du vor dem Update kennen solltest. Wer hier nicht aufpasst, hat nach dem Update Automationen, die nicht mehr greifen.

Person/Device-Tracker-Triggers entfernt. Die alten Trigger entered_home und left_home sind raus. Wer Automatisierungen auf Basis dieser Trigger hatte, muss sie auf die neue Zone-State-Logik umstellen. Migrationspfad in der HA-Doku. Ring-Event-Type geändert. Der Doorbell-Event heißt nicht mehr ding, sondern ring. Wer Automationen mit dem alten Event-String hat, muss sie anpassen. Gardena-Bewässerung. Aus dem Binärsensor "Bewässerung beendet" wurde ein normaler Sensor. Wer das in Automationen abgefragt hat, prüft auf den State-Wert statt auf den Boolean. Pilight-Integration deaktiviert. Pilight wurde abgeklemmt, wer es noch nutzt, muss auf die neue Radio-Frequency-Plattform umziehen. Pilight bleibt nur per Custom-Component im HACS verfügbar. Supervisor-Actions brauchen continue_on_error. Manche Supervisor-Befehle, die früher stillschweigend bei Fehlern weitergelaufen sind, scheitern jetzt hart. Wer Backup-Automationen oder Add-on-Restarts hat, muss continue_on_error: true setzen, falls Toleranz gewünscht ist. SecureTar v3 für Backups. Schon mit 2026.4 eingeführt, ab 2026.5 endgültig Standard. Wer noch alte verschlüsselte Backups in v2 hat, sollte sie testweise zurückspielen, bevor er sie löscht. Mehr zum Backup-Thema in Smart Home Zentrale einrichten 2026. Default-Sprachausgabe geändert. Wer Whisper lokal nutzt, sollte nach dem Update kurz prüfen, ob die Pipeline noch wie gewohnt antwortet. In meinem Setup gab es einen kleinen Hänger, behoben durch einen Restart der Wyoming-Integration. Hintergrund in Whisper lokal mit Home Assistant.

Performance: was sich messbar verändert hat

Drei Beobachtungen aus meinem Testsystem, einem Home Assistant Yellow mit 200 Geräten und vierzig Automationen.

Der Boot-Vorgang ist um etwa zehn Prozent schneller. Vom Druck auf den Reset-Knopf bis zur Login-Seite vergehen jetzt zwei Minuten dreißig statt knapp drei Minuten. Das System-Log nennt als Grund eine Optimierung beim parallelen Laden mehrerer Integrationen.

Der Speicherverbrauch ist marginal gestiegen. Im Idle bei meinem System ein Plus von rund neunzig MB. Das geht auf die neue Wartungs-Dashboard-Logik und ein paar zusätzliche Hintergrund-Tasks im Supervisor zurück. Auf einem Raspberry Pi 3 mit 1 GB RAM könnte das knapp werden, auf Pi 4 oder Yellow ist es bedeutungslos.

Die Latenz bei Automationen ist unverändert. Habe mit einem Zigbee-Bewegungssensor gemessen, wie lange es vom Auslösen bis zum Lichteinschalten dauert. Median 84 ms, das ist auf den Millisekundenkratzer identisch zu 2026.4.

Roadmap: was nach 2026.5 kommt

Aus den Pull Requests und den Diskussionen im Devforum lässt sich grob ablesen, wohin 2026.6 und 2026.7 zielen.

RF-Empfang. Die Funkfrequenz-Plattform soll bidirektional werden. Wer eine alte Funk-Türklingel hat, soll sie nicht nur ansteuern, sondern auch als Sensor in HA einbinden können. Z-Wave 800-Serie. Die nächste Generation der Z-Wave-Chips wird offiziell unterstützt. Wichtig für die neuen Aeotec- und Zooz-Sticks. Erweiterte Matter-Lock-Features. PIN-Code-Management, Audit-Logs für Türschlösser. Wer ein Aqara U200 oder ein Schlage Encode hat, freut sich. KI im Editor. Erste Schritte bei einem LLM-gestützten Automation-Editor. Klingt nach Hype, könnte aber für Einsteiger eine echte Hilfe werden. Sebastian Frystyk, der HA-Lead, hat das in einem Podcast-Interview bestätigt, allerdings betont, dass die Funktion optional und lokal-fähig bleiben soll. (Hass Podcast Episode 232)

Wann du updaten solltest

Drei Empfehlungen, abhängig von deinem Setup.

Sofort updaten solltest du, wenn du alte 433-MHz-Geräte hast und sie endlich einbinden willst. Petras Conrad-Steckdosen sind das Schulbeispiel. Auch wer einen P1-Smart-Meter weit entfernt vom HA-Server hat oder ein paar Eurotronic-Thermostate nativ angebunden haben will, profitiert sofort. Warten und beobachten solltest du, wenn du komplexe Automationen mit den entfernten Person-Triggern hast oder eine Pilight-Installation, die kritisch läuft. Ein bis zwei Wochen Wartezeit, bis die ersten Bugfix-Releases (2026.5.1, 2026.5.2) draußen sind, schadet nicht. Patches kommen wöchentlich, in der Regel freitags. Nicht updaten solltest du, wenn dein Setup auf einem Raspberry Pi 3 mit 1 GB RAM läuft und du keine Lust auf langsame Bootzeiten hast. Die Performance ist nicht schlechter, aber der erhöhte Speicherbedarf kann knapp werden. Mehr zur Hardware-Frage in Smart Home Anfänger-Paket 2026.

Was ich aus dem Update mitgenommen habe

Petras Aquarium läuft. Ihr Vater hätte sich gefreut. Die Conrad-Steckdosen sind keine Insel mehr, sondern Teil eines modernen Setups. Das ist eine Geschichte, die ich in keinem Release-Post lese, aber sie ist der eigentliche Wert dieses Updates.

Wenn ich 2026.5 in einem Satz zusammenfassen müsste: Es ist ein Release für Hardware, die schon da ist. Es bringt keine neuen Geräte in die Welt, sondern holt vergessene zurück. Das ist sympathischer als der hundertste Marketing-Bullshit über KI-Assistenten. Es ist die Art von Engineering, die Home Assistant zu dem macht, was es ist, eine offene Plattform, die das Smart Home zu einem nachhaltigen Hobby macht und nicht zu einem ständigen Hamsterrad aus Neukäufen.

Wer einen Hub hat und mit dem Gedanken spielt, ihn endlich auszureizen, wer das volle Bild zu Hub-Optionen sucht, findet die Einordnung in Smart Home Zentrale einrichten 2026. Wer wissen will, wie die parallele Welt von Thread aussieht, schaut in Thread im Smart Home erklärt und Bester Thread Border Router 2026. Wer noch keine Zentrale hat und sich überlegt, welcher Hub zu seinem Haushalt passt, prüft den Aqara M3 im Praxistest unter Aqara Hub M3 im Home Assistant Test, und die Kostenrechnung dazu liefert Smart Home Installation Kosten 2026. Den großen Sprung für Infrarot aus dem Vorgänger-Release erkläre ich in Home Assistant Infrarot-Steuerung 2026, und den Fernzugriff von unterwegs in Home Assistant Fernzugriff sicher einrichten.

Petra hat mir am Sonntag eine Nachricht geschickt. "Lukas, ich habe gerade die alte Funk-Türklingel aus dem Keller geholt. Geht da auch was?" Ich werde am nächsten Wochenende vorbeischauen. Sie hat keinen Pilight-Empfänger, aber sie hat einen ESP32. Wir werden sehen, wie weit wir kommen. Wahrscheinlich nicht alles, aber das meiste. Genau wie bei 2026.5.