Letzten Winter habe ich aus Neugier einen Shelly Plug S an unseren alten Fernseher gehängt. Nicht um ihn smart zu steuern, sondern um zu sehen, was das Ding im Standby zieht. Ergebnis: 14 Watt. Vierzehn Watt für ein schwarzes Display, das nichts tut. Das sind bei 30 Cent pro Kilowattstunde über 36 Euro im Jahr. Für ein ausgeschaltetes Gerät. Seit dem Tag hat der Fernseher einen Zeitplan: 23 Uhr aus, 6 Uhr an. Das hat sich in vier Monaten bezahlt gemacht.
Eine smarte Steckdose ist das unauffälligste Smart-Home-Gerät, das es gibt. Sie sieht aus wie eine normale Steckdose, sitzt zwischen Stecker und Dose und macht mehrere Dinge gleichzeitig möglich: Geräte nach Zeitplan ein- und ausschalten, den Stromverbrauch messen und Standby-Geräte komplett abschalten, die im Leerlauf heimlich Strom fressen.
Hier sind acht Modelle, die ich für unterschiedliche Anwendungen empfehlen würde.
Was smarte Steckdosen können (und was nicht)
Standby-Kill
Viele Geräte ziehen im Standby nennenswert Strom. Ein alter Fernseher 10 bis 20 Watt, ein Spielerechner im Ruhezustand ähnlich. Eine Steckdose mit Zeitplan schaltet das komplett ab. Smarte Lichtschalter nachrüsten
Verbrauchsmessung
Modelle mit Energiemessfunktion zeigen dir Watt, Kilowattstunden und manchmal Kostenabschätzungen in Echtzeit. Du weißt endlich, ob dein Kühlschrank wirklich so viel zieht wie du denkst. Spoiler: Meistens mehr.
Zeitsteuerung
Die Kaffeemaschine vor dem Aufwachen starten. Den Desktoprechner zur Schlafenszeit ausschalten. Den Drucker nur dann einschalten, wenn du wirklich druckst. Klingt simpel, spart in Summe erstaunlich viel.
Sprachsteuerung
"Alexa, schalte die Stehlampe aus" ohne aufzustehen. Das ist Komfort, kein lebensveränderndes Feature, aber es funktioniert und man gewöhnt sich schneller daran als man zugeben möchte.
Was eine Steckdose nicht kann
Sie hat keinen Einfluss darauf, wie das angeschlossene Gerät hochfährt. Wenn dein PC eine Bootsequenz braucht und kein Wake-on-LAN kann, hilft Strom anlegen alleine nicht.
Maximale Belastung beachten
Fast alle europäischen Steckdosen sind mit 16 Ampere abgesichert, was bei 230 Volt theoretisch 3.680 Watt ergibt. Die meisten smarten Plugs sind auf 2.300 Watt (10 A) oder 3.680 Watt (16 A) ausgelegt. Waschmaschinen, Wasserkocher und Heizgeräte können kurzzeitig über die Nennlast gehen. Immer das Datenblatt des Steckers und des Geräts abgleichen. Das ist kein theoretisches Problem, ich habe in Foren von geschmolzenen Plugs gelesen, bei denen ein 2.000-Watt-Heizlüfter an einem 10-A-Plug hing.
Datenschutz: Wohin gehen die Daten?
Ein Aspekt, der in den meisten Produktbeschreibungen fehlt.
WLAN-Steckdosen im Originalzustand senden Verbrauchsdaten und Schaltzustände an die Server des Herstellers. Bei Tapo sind das TP-Link-Server in den USA. Bei Meross ebenfalls. Bei Shelly laufen die Daten optional durch die Shelly-Cloud, aber die lokale API funktioniert komplett ohne Cloud. Bei Govee oder Tuya-basierten Geräten ist die Cloud nicht optional.
Was das bedeutet: Wenn ein Server weiß, wann deine Steckdosen an- und ausgehen, weiß er im Zweifelsfall auch, wann du zu Hause bist und wann du schläfst. Für viele ist das irrelevant. Für manche nicht.
Lokale Alternativen
- Shelly: Lokale API von Haus aus, kein Cloud-Konto nötig
- Eve Energy: Lokal per Thread/Matter, keine Cloud
- Tuya-Geräte mit Tasmota/ESPHome: Lokal, aber Flashen nötig
- Zigbee-Geräte mit ZHA/Zigbee2MQTT: Komplett lokal
WLAN vs. Zigbee bei Steckdosen
Das ist eine Frage, die oft mit "kommt drauf an" beantwortet wird. Ich versuche es konkreter.
WLAN-Steckdosen
Verbinden sich direkt mit deinem Router, brauchen keinen Hub und sind einfacher einzurichten. Nachteil: Jede Steckdose belegt einen WLAN-Slot. Mit 15 Steckdosen im Haus merkst du, dass der Router deutlich mehr Geräte verwaltet. Moderne Router (Fritzbox 7590, Asus AX) packen 50 bis 100 Geräte, aber die Übersicht leidet.
Zigbee-Steckdosen
Brauchen einen Zigbee-Hub (ConBee, SkyConnect, Sonoff ZBDongle, oder den eingebauten Hub eines Amazon Echo 4). Dafür bilden sie ein Mesh-Netzwerk: Jede eingesteckte Zigbee-Steckdose ist ein Router im Mesh und verstärkt das Signal für andere Zigbee-Geräte. Mit 10 oder mehr Zigbee-Steckdosen im Haus ist dein Zigbee-Mesh stabil wie ein Fels. Smart Home Protokolle im Vergleich
Faustregel
Für ein, zwei Plugs: WLAN ist einfacher. Für ein größeres Smart-Home-System: Zigbee macht das Gesamtnetz belastbarer und hält dein WLAN sauber.
1. Shelly Plug S: Die WLAN-Benchmark
Preis: ca. 15 Euro. Protokoll: WLAN. Verbrauchsmessung: ja.Der Shelly Plug S ist in der deutschen Smart-Home-Szene die Referenz, und das aus gutem Grund. Offene REST-API, lokale Steuerung ohne Cloud-Zwang, direkte Home-Assistant-Integration, MQTT-Unterstützung, und die Firmware wird regelmäßig aktualisiert.
Die Verbrauchsmessung ist vorhanden und ausreichend genau. In Home Assistant lassen sich Verlaufsdaten über das Energie-Dashboard visualisieren. So sieht man nach einer Woche genau, was jedes Gerät kostet.
Ich habe sechs Shelly Plugs im Haus. Keiner hat in zwei Jahren Probleme gemacht. Das ist langweilig, und langweilig ist bei Smart-Home-Geräten ein Kompliment.
Einschränkung: Der Plug ist etwas größer als manche Alternativen und blockiert bei Mehrfachsteckdosen manchmal den Nachbaranschluss. Vor dem Kauf die Steckdosenleiste anschauen.
2. TP-Link Tapo P115: WLAN mit Matter
Preis: ca. 12 Euro. Protokoll: WLAN, Matter per Firmware-Update. Verbrauchsmessung: ja.Der Tapo P115 ist günstiger als der Shelly und hat Verbrauchsmessung. Die Tapo-App ist benutzerfreundlich, und TP-Link hat bei neueren P1xx-Modellen Matter-Unterstützung per Update ausgerollt.
Matter bedeutet: Der Plug lässt sich ohne Drittanbieter-Konto direkt in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Home Assistant einbinden. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Cloud-only-Lösungen.
Die lokale API ist weniger offen als Shellys. Wer tief in Home Assistant automatisieren will, hat mit Shelly etwas mehr Spielraum. Für normale Nutzung (an/aus, Zeitplan, Verbrauch ablesen) ist der Tapo P115 völlig ausreichend und drei Euro günstiger.
3. IKEA Tretakt: Das Zigbee-Einstiegsmodell
Preis: ca. 10 Euro. Protokoll: Zigbee. Verbrauchsmessung: nein.Der IKEA Tretakt ist die günstigste zuverlässige Zigbee-Steckdose auf dem Markt. Keine Verbrauchsmessung, kein Matter (ohne IKEA Hub), aber solide Zigbee-Verbindung und als Mesh-Router für andere Zigbee-Geräte nutzbar.
Für Geräte, bei denen es nur ums An/Aus geht (Lampen, Ladegeräte, Geräte ohne Standby-Problem), ist der Tretakt die pragmatischste Wahl. Kauf zehn Stück, und du hast ein solides Zigbee-Mesh und fast alle Steckdosen im Haus abgedeckt. Zehn Tretakt kosten 100 Euro. Zehn Shelly Plugs kosten 150 Euro. Der Unterschied: 50 Euro und ein deutlich besseres Zigbee-Mesh.
Ohne IKEA-Dirigera-Hub läuft er auch mit jedem anderen Zigbee-Coordinator. Das ist bei IKEA nicht selbstverständlich, denn ältere IKEA-Geräte haben manchmal gezickt. Der Tretakt ist aber sauber standardisiert. Philips Hue Alternativen
4. Fritz!DECT 210: Outdoor-Spezialist
Preis: ca. 50 Euro. Protokoll: DECT. Verbrauchsmessung: ja.Der Fritz!DECT 210 arbeitet nicht mit WLAN und nicht mit Zigbee, sondern mit DECT, dem AVM-eigenen Funkstandard. Nur mit einer Fritzbox als Zentrale nutzbar.
Für alle ohne Fritzbox: weiterblättern. Für Fritzbox-Nutzer: DECT hat deutlich größere Reichweite als Zigbee oder WLAN im 2,4-GHz-Band, und das Protokoll stört nichts und wird von nichts gestört. Im Garten, in der Garage, hinter dicken Kellerwänden, überall wo andere aufgeben, funktioniert der Fritz!DECT 210 mit IP44-Schutz.
Verbrauchsmessung ist integriert, die Steuerung läuft über MyFritz und die Fritzbox-Oberfläche. Home-Assistant-Integration ist möglich über die AVM-Fritz-Integration, nicht ganz so flott wie Shelly, aber stabil.
Mein Schwiegervater hat drei Fritz!DECT 210 in seinem Garten für die Außenbeleuchtung. Funktioniert seit Jahren ohne Probleme, und er muss sich mit keiner App rumschlagen, die er nicht versteht. Die Fritzbox-Oberfläche kennt er schon.
5. Aqara Smart Plug: Zigbee mit Matter
Preis: ca. 20 Euro. Protokoll: Zigbee (Matter via Hub). Verbrauchsmessung: modellabhängig.Aqara hat seinen Smart Plug mit Matter-Unterstützung ausgestattet, allerdings nur über den Aqara Hub M3 oder M2 Pro als Matter-Bridge. Direkt als Matter-Gerät ohne Hub funktioniert er nicht.
Was der Aqara-Plug gut macht: kompakte Bauform, solide Verarbeitung, zuverlässige Aqara-App. Im reinen Zigbee-Betrieb mit ZHA oder Zigbee2MQTT läuft er problemlos.
Für jemanden, der bereits Aqara-Geräte hat und das System konsolidieren will: natürliche Ergänzung. Als Standalone-Empfehlung ist der Tretakt günstiger, und Shelly oder Tapo haben mehr Features.
6. Eve Energy: Thread und HomeKit-First
Preis: ca. 40 Euro. Protokoll: Thread, Matter. Verbrauchsmessung: ja.Eve Energy ist die Empfehlung für Apple-Nutzer, die tief in HomeKit arbeiten. Der Plug unterstützt Thread nativ, läuft als Matter-Gerät, und Eve ist eine der wenigen Marken, die von Anfang an lokale Steuerung ohne Cloud bieten.
Die Verbrauchsmessung ist gut, die Eve-App zeigt Verlaufsgraphen und Energiekosten-Abschätzungen. In Apple Home ist die Automatisierungsintegration sauber. Smart Home Protokolle im Vergleich
Der Preis ist hoch für eine Steckdose. 40 Euro für An/Aus und Verbrauchsmessung. Wer kein Apple-Ökosystem hat, findet Günstigeres mit ähnlichem Feature-Set. Wer Apple nutzt und Thread-Mesh aufbauen will, wird hier keine Kompromisse machen müssen.
7. Meross Smart Plug: WLAN mit HomeKit
Preis: ca. 15 Euro. Protokoll: WLAN. Verbrauchsmessung: modellabhängig.Meross ist einer der wenigen günstigen Anbieter, die HomeKit ohne Umweg unterstützen. Kein Hub, kein Drittanbieter-Service: HomeKit-Code scannen, Plug erscheint in der Apple-Home-App.
Verbrauchsmessung hat nicht jedes Modell, beim Kauf die Modellnummer prüfen. Die App ist in Ordnung, nicht überragend.
Für Apple-Nutzer, die kein Geld für Eve ausgeben wollen und auf Thread verzichten können: Meross ist die pragmatische Alternative. 15 statt 40 Euro, dafür WLAN statt Thread und keine lokale API.
8. Philips Hue Smart Plug: Im Hue-Ökosystem
Preis: ca. 30 Euro. Protokoll: Zigbee. Verbrauchsmessung: nein.Der Hue Smart Plug ist teurer als der IKEA Tretakt, kann nicht mehr (kein Verbrauch), und funktioniert am besten mit der Hue Bridge. Warum kaufen?
Wer ein größeres Hue-Licht-Setup hat, kann den Plug in Hue-Szenen und Automatisierungen einbinden, ohne einen separaten Zigbee-Coordinator zu brauchen. "Verlasse das Haus" schaltet Lichter und angeschlossene Geräte gleichzeitig ab. Die Integration in Hue-Routinen ist nahtlos.
Als erster smarter Plug ohne bestehendes Smart-Home-System: keine gute Wahl. Als Ergänzung zu einem Hue-Setup: macht Sinn.
Vergleichstabelle
| Modell | Protokoll | Messung | Preis | Max Watt | Matter | HA-Integration |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Shelly Plug S | WLAN | Ja | ~15 € | 2.500 W | Nein | Exzellent (lokal) |
| Tapo P115 | WLAN | Ja | ~12 € | 3.680 W | Ja | Gut |
| IKEA Tretakt | Zigbee | Nein | ~10 € | 2.300 W | Ja (IKEA Hub) | Gut (ZHA/Z2M) |
| Fritz!DECT 210 | DECT | Ja | ~50 € | 2.300 W | Nein | Gut (AVM-Int.) |
| Aqara Smart Plug | Zigbee | Teilw. | ~20 € | 2.500 W | Ja (Hub) | Gut (ZHA/Z2M) |
| Eve Energy | Thread | Ja | ~40 € | 2.500 W | Ja (Thread) | Gut (Matter) |
| Meross | WLAN | Teilw. | ~15 € | 2.500 W | Ja (neuere) | Mittel |
| Hue Smart Plug | Zigbee | Nein | ~30 € | 2.300 W | Ja (Hue Hub) | Gut (Hue-Int.) |
Automatisierungs-Ideen: Was du konkret machen kannst
Abstrakte Beschreibungen helfen wenig. Hier sind konkrete Beispiele, die in der Praxis tatsächlich genutzt werden.
Kaffeemaschine morgens starten
Steckdose mit Zeitplan, Maschine läuft um 6:45 an, Kaffee ist fertig wenn du in die Küche kommst. Funktioniert mit jeder Steckdose, die Zeitpläne kann. Einzige Voraussetzung: Die Kaffeemaschine muss beim Stromanlegen automatisch starten (die meisten Filterkaffeemaschinen tun das, Vollautomaten oft nicht).
Gaming-PC komplett abschalten
Nach dem Ausschalten bleibt ein moderner Desktop-PC im "Soft-Off"-Zustand und zieht 1 bis 5 Watt. Bei einer smarten Steckdose mit Zeitplan (z. B. nach 23 Uhr) wird das unterbunden. Gespart: 10 bis 40 kWh im Jahr, also 3 bis 12 Euro. Klingt wenig, summiert sich über mehrere Geräte.
Waschmaschine-Fertig-Benachrichtigung
Shelly Plug S oder Tapo P115 mit Verbrauchsmessung in Home Assistant. Automatisierung: Wenn der Verbrauch der Waschmaschine unter 5 Watt fällt (Standby nach Programmende), kommt eine Telegram-Nachricht. Keine smarte Waschmaschine nötig. Das ist eine meiner Lieblingsautomatisierungen: Kein vergessener Wäscheberg mehr.
Weihnachtsbaum-Timer
November bis Januar: Steckdose geht um Sonnenuntergang an und um 23 Uhr aus. Der Sonnenuntergang variiert täglich, Home Assistant berechnet ihn automatisch. Einmal einrichten, nie mehr dran denken.
Remote-Reboot für Netzwerk-Geräte
Router, NAS, Raspberry Pi: Wenn ein Gerät nicht mehr reagiert, hilft manchmal nur ein Stromtrennen. Mit einer smarten Steckdose geht das aus der Ferne, ohne physisch hinzugehen. Ich habe meinen NAS auf einem Shelly Plug, und das hat mir schon zweimal den Weg ins Kellerbüro erspart.
Mehrfach-Steckdosen und Steckdosenleisten
Eine Nische, aber relevant: Es gibt smarte Steckdosenleisten, bei denen jede Buchse einzeln schaltbar ist. Nützlicher als es klingt, wenn du an einem Schreibtisch mehrere Geräte unabhängig steuern willst.
Gosund Smart Power Strip
Günstiger WLAN-Mehrfachstecker, vier Buchsen einzeln schaltbar, USB-Ports, Tuya-basiert. Flashbar auf Tasmota für lokale Kontrolle.
Meross MSS425F
Vier einzeln schaltbare Buchsen, HomeKit-kompatibel, WLAN. Für Apple-Nutzer die beste Option in diesem Segment.
Die Maximallast gilt für die gesamte Leiste, nicht pro Buchse. Verteile stromhungrige Geräte auf separate Steckdosen.
Energiemessung: Was die Zahlen wirklich bringen
Verbrauchsmessung klingt nach Nerd-Feature. Es ist aber das Feature, das nach dem Kauf am meisten genutzt wird, wenn du es einmal eingerichtet hast.
Standby-Verbrauch sichtbar machen
Fernseher anschließen, Verlaufsgrafik ansehen: 12 Watt im Standby, auch nachts. 105 kWh im Jahr, bei 30 Cent pro kWh sind das 31 Euro für ein ausgeschaltetes Gerät. Mit Zeitplan-Abschaltung von 23 Uhr bis 7 Uhr sparst du 70 Prozent davon.
Kühlschrank-Check
Ein Kühlschrank sollte rhythmisch an- und ausgehen. Wenn die Kurve dauerhaft läuft und kaum Pausen macht, ist die Dichtung möglicherweise kaputt oder die Temperatur zu niedrig eingestellt. Diesen Test hat mir ein Shelly Plug S ermöglicht, und tatsächlich war die Dichtung meines Kühlschranks undicht. Die 15 Euro für den Plug haben sich an dem Tag schon rentiert.
Jahresverbrauch nach Gerät
Nach einem Jahr im Betrieb siehst du genau, welches Gerät wie viel verbraucht hat. Nützlicher als jede pauschale Energiespar-Empfehlung. Home Assistant speichert die Verläufe langfristig und erstellt Jahresauswertungen per Energie-Dashboard.
Empfehlung nach Szenario
Einfacher Einstieg, keine anderen Smart-Home-Geräte
Tapo P115. Günstig, Matter, stabil. Drei Minuten Setup.
Home-Assistant-Nutzer, Wert auf lokale Kontrolle
Shelly Plug S. Keine Cloud nötig, offene API, die beste HA-Integration.
Zigbee-System aufbauen oder stärken
IKEA Tretakt für An/Aus, Shelly oder Tapo wo Verbrauchsmessung wichtig ist.
Fritzbox-Nutzer, Außenbereich
Fritz!DECT 210. Reichweite und IP44-Schutz schlagen alles andere.
Apple HomeKit, Thread-Mesh aufbauen
Eve Energy. Teuer, aber kompromisslos lokal.
Bestehendes Hue-System
Hue Smart Plug als Ergänzung für nahtlose Szenen-Integration.
Haltbarkeit: Wie lang halten smarte Steckdosen?
Das Bauteil, das als erstes nachlässt, ist das Relais. Bei 2 bis 3 Schaltvorgängen pro Tag und einer Auslegung für 100.000 Zyklen hält das rechnerisch über 100 Jahre. Das Relais ist selten das Problem.
Was eher schiefgeht: Der WLAN-Chip oder die Firmware wird nicht mehr aktualisiert, und das Gerät verliert die Cloud-Anbindung, wenn der Hersteller seinen Dienst einstellt. Das ist ein reales Risiko bei No-Name-Tuya-Geräten. Shelly, Eve und TP-Link haben mehrjährige Support-Historien und regelmäßige Firmware-Updates.
Geräte auf lokalen Protokollen (Shelly lokal, Eve Thread, Zigbee) sind gegen dieses Risiko immun. Wenn Shelly morgen aufhört zu existieren, laufen die Plugs mit lokaler API in Home Assistant weiter. Das ist kein hypothetisches Argument, das ist der Grund, warum ich Shelly kaufe. Smarte Lichtschalter nachrüsten LED Strip smart machen
Stand: April 2026. Preise und Feature-Sets ändern sich mit Firmware-Updates, besonders bei Matter-Rollouts.